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Vogelgrippe

Aus gegeben Anlass gebe ich hier ein paar Infos und Tips rund um das Thema Vogelgrippe

Viele Menschen in Deutschalnd und auch im Ausland machen sich Sorgen:
Wie kann ich mich vor der Vogelgrippe schützen?

Zuallererst:

Sie schützen sich nicht, indem sie ihre Wellensittiche oder Katzen beim Tierheim abgeben!

Leider sind die Tierheime zur Zeit überfüllt mit Vögeln und Katzen, die, obwohl völlig gesund, aus Panik ihrer Besitzer abgeben wurden.

Das ist schrecklich für das Tier,

schrecklich für die Tierheime

und nicht zu vergessen auch schrecklich für die Besitzer, die sich nur schweren Herzenes von ihrem Liebling trennen.

Und es ist völlig GRUNDLOS!


Es gibt leider einige dubiose Tierschutzoraginsationen, die gerade Jetzt damit werben, sich vegetarisch zu ernähren.

Das ist nicht nötig!


Wir wollen festhalten, dass alle Menschen, die sich mit dem Vogelgrippevirus angesteckt haben ENGEN Kontakt zu Geflügel, Geflügelkot und Geflügelblut hatten.
Es ist bekannt, dass der gefährliche Virus abtirbt, wenn er einer Temperatur von 70 Grad Celsius ausgestzt wird.
Wer also gekochtes oder gebratenes oder gegrilltes Hühnchen isst, der hat nichts zu befürchten.

Eine Vorsorge sich zu schützen währe z.B. kein rohes Geflügel oder Geflügelblut ohne Schutz (z.B. steriele Handschuhe) anzufassen.


Es ist noch nicht bekannt, dass sich ein Wellensittich oder ein Kanarienvogel mit dem gefährlichen Virus H5N1 angesteckt hatt.

Die Katzen, die gefunden wurden, haben sich ausschliesslich von wilden Tieren ernährt und sie haben in den Sogenannten "Sperrzonen" gestreunert.

Es ist angebracht und äusserst wichtig, dass Katzenbesitzer, die in den "Sperrzonen" wohnen ihre Katzen im Haus behalten!

Es gibt allerdings keinerlei Gründe, sich von seinen Tieren zu trennen!

Ein mit H5N1 infizierter Vogel stirbt in der Regel innerhalb von 24 Stunden

Eine an H5N1 erkrankte Katze erkennen Sie an schnupfen, schweren Athmen und Verhaltensveränderungen.

Hier erscheinen regelmässig Neueste Nachrichten und Projekte rund ums Tier

Geplantes Delfinarium auf Rügen

Pressemitteilung Rügen, 10. Mai 2006
20 nationale und internationale Verbände nehmen zum Delfinarium auf Rügen
Stellung

Die Gemeinde Glowe auf Rügen plant in unmittelbarer Ostseenähe in Erwartung
touristischer und arbeitsmarktpolitischer Effekte eine Großinvestition, in
deren Mittelpunkt die Haltung von international streng geschützten Delfinen
steht. Unterstützt von regionalen Entscheidungsträgern will eine Sylter
Investorengruppe ein Hotel, ein Delfinarium mit Hallenbecken und ein
Amphitheater für Delfinvorführungen sowie eine Kureinrichtung zur
Delfintherapie bauen. In einem offenen Brief fordern regionale Akteure die
Bundeskanzlerin (zu deren Wahlkreis Glowe zählt) und verantwortliche
Landespolitiker auf, die notwendige wirtschaftliche Entwicklung schwerer zu
gewichten als Aspekte des Tier- und Artenschutzes. Dieser Standpunkt steht
im deutlichen Widerspruch zum derzeitigen Politikverständnis der deutschen
Bundesregierung, nach dem beide Aspekte gleichrangig zu berücksichtigen
sind.

Gemeinsame Stellungnahme von 20 deutschen und internationalen Natur- und
Tierschutzorganisationen zum geplanten Neubau eines Delfinariums auf Rügen
und dem Einsatz von Delfinen in der so genannten Delfintherapie

Wir, die unterzeichnenden Verbände, repräsentieren eine Vielzahl von
Menschen, denen das Wohlergehen unserer Umwelt und deren Lebewesen wichtig
sind. In dieser Verantwortung möchten wir deutlich machen, dass eine
Ex-Situ Haltung von Walen und Delfinen aufgrund ihres Verhaltensrepertoires
und ihrer Bewegungsgewohnheiten nicht tier- oder artgerecht durchgeführt
werden kann (*).

Vor diesem Hintergrund halten wir Pläne zum Neubau eines Delfinariums auf
Rügen für ethisch bedenklich und juristisch fragwürdig (*). Entgegen einem
lang anhaltenden Trend, in dem in Deutschland 5 der 9 und in England ALLE
der über 30 Delfinarien geschlossen wurden, zeichnet sich in den letzten
Jahren der Versuch einer moralischen Legitimierung der Delfinhaltung durch
die so genannte Delfintherapie ab. Nachdem in Europa eine nachhaltige Zucht
von Delfinen in Gefangenschaft nicht realisiert werden konnte (*), suchen
die Delfinarien-Betreiber nach einer Rechtfertigung ihres Geschäftsmodells.

Derzeit gibt es keinen wissenschaftlichen Hinweis oder Beleg dafür, dass die
Tiertherapie mit Delfinen erfolgreicher ist als mit domestizierten Tieren
und eine langfristige Wirkung wird von Fachleuten bezweifelt (*). Die
Unterzeichner teilen die Befürchtung, dass die Eröffnung eines
Delfintherapiezentrums eine fatale Signalwirkung haben wird.

Im Rahmen der Therapie kommt es im Gehege der Tiere zu Körperkontakten mit
fremden Menschen - einem Verhalten, welches unter natürlichen Umständen von
den Delfinen vermieden würde. Wissen-schaftliche Untersuchungen belegen,
dass unter diesen Bedingungen aggressive Verhaltensmuster auftreten können
(*). Dies bedeutet nicht nur möglichen Stress für die Meeressäuger, sondern
birgt auch das Risiko von Verletzungen (*). Außerdem besteht das Risiko
einer gegenseitigen Krank-heitsübertragung zwischen Mensch und Wildtier (*).

Daher fordern die Natur- und Tierschutzorganisationen AGA, Animal Public,
BUND, Bundesverband Tierschutz, BMT, Care for the wild, Delfinbefreier,
Greenpeace, GSM, IFAW, M.E.E.R., Menschen für Tierrechte, NABU, Oceancare,
PeTA, PRO WILDLIFE, Tierschutzbund, Vier Pfoten, WDCS und WSPA:

• die Untersagung der Betriebsgenehmigung für das geplante Delfinarium auf
Rügen
• die Untersagung der Einfuhrgenehmigung lebender Delfine zur kommerziellen
Nutzung auf Rügen

(*) Die vollständige Stellungnahme unter www.wdcs-de.org oder bei den
aufgeführten Organisationen.

Vogelgippe: Hühner Retter Kampagne geht weiter

Der Bundesrat entscheidet über die Rücknahme des Käfigverbotes für
Legehennen später als vorgesehen. Die Verschiebung der Entscheidung auf
den 7. April wertet VIER PFOTEN als ersten Erfolg der
Hühner-Retter-Kampagne. VIER PFOTEN hat im Rahmen der Kampagne
inzwischen acht Landeshauptstädte besucht. Dabei konnten mit
Unterstützung unserer ehrenamtlichen Helfer viele Menschen für die
Kampagne gewonnen werden.
Der Aufschub der Bundesratsentscheidung muss trotzdem dringend für
weitere Proteste genutzt werden. Deshalb unsere Bitte, machen Sie die
Hühner-Retter-Kampagne weiterhin bekannt und senden Sie
Protestmails an die zuständigen Politiker.


Darüber hinaus warnt VIER PFOTEN die Bundesländer eindringlich davor,
den Ausbruch der Vogelgrippe in Deutschland als Begründung für die
Aufhebung des Käfigverbotes zu benutzen. VIER PFOTEN ruft die
Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, sich durch die aktuelle
Situation nicht verunsichern zu lassen und beim Einkauf weiterhin auf
Bio- und Freilandeier zu setzen. Auch beim jetzt geltenden Auslaufverbot
sind Hühner in diesen Ställen artgerechter untergebracht als in den
tierquälerischen Legebatterien.

Streiterin gegen Tierversuche erhaelt Bundesverdienstkreuz

Am Abend des 13. Februar 2006 wird Ingeborg Livaditis, Vorsitzende der
Menschen fuer Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Wuerttemberg, in
Schoenaich bei Stuttgart das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte freut sich ueber diese hohe
Auszeichnung, die Anerkennung eines tatkraeftigen Einsatzes im
Tierschutz, vor allem gegen Tierversuche, ist.

"Dank des Engagements von Ingeborg Livaditis sind wir heute dem Ende der
Tierversuche naeher als noch vor 25 Jahren, als sie mit ihrer Arbeit im
Tierschutz und fuer tierversuchsfreie Forschung begonnen hat", so Marion
Selig, stellvertretende Vorsitzende des Bundes- verbandes und Laudatorin
bei der heutigen Verleihung. Denn als eine der Ersten erkannte Ingeborg
Livaditis, dass es nicht genug ist, gegen Tierversuche zu protestieren.
Sie suchte schon in der 80er Jahren den Kontakt zu denen, die auf
wissenschaftlicher Basis einen Ausweg aus der Sackgasse Tierversuch
suchen - zu den Wissenschaft- lern, die an tierversuchsfreien Methoden
arbeiten. Dieses Engagement, das sie auf politischer Ebene fortsetzte,
trug dazu bei, dass das Land Baden-Wuerttemberg von 1989 bis 2001 einen
jaehrlichen Foerder- etat von 500.000 DM fuer Alternativmethoden zu
Tierversuchen zur Verfuegung stellte.

Die heutige Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den Landrat des
Landkreises Boeblingen, Bernhard Maier, zeige zudem, so Marion Selig
weiter, dass das Engagement fuer Tiere einen hohen gesell- schaftlichen
Stellenwert habe - auch und gerade im Bereich des politischen
Tierschutzes.

1982 gruendete Ingeborg Livaditis eine Arbeitsgruppe gegen Tier-
versuche in Stuttgart und organisierte das erste "Ostertreffen fuer den
Tierschutz", das ueber Jahrzehnte zu einer festen Einrichtung mit
Beteiligung von bis zu 60 Organisationen aus dem In- und Ausland wurde.
Sie engagierte sich zudem ueber Baden-Wuerttemberg hinaus im Vorstand
des Bundesverbandes der Tierversuchsgegner, dem spaeteren Menschen fuer
Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner. Livaditis knuepfte
Kontakte zu Landes- und Bundespolitikern, arbeitete fuer sie Anfragen
und Antraege zum Tierschutz aus und war Beraterin der
Landtagsabgeordneten Annemarie Hanke (CDU) bis zu deren Tod 1992. Seit
1991 ist Frau Livaditis Mitglied im Landes- tierschutzbeirat des
baden-wuerttembergischen Ministeriums fuer Ernaehrung und laendlichen
Raum.

Keinen Verrat an Hennen und Schweinen begehen! Menschen fuer Tierrechte ermahnen Politiker und rufen Buerger zum Protest auf

Fuer Montag, 20. Februar 2006, werden folgenschwere Beratungen zur
Hennen- und Schweinehaltung im Agrarausschuss des Bundesrates erwartet.
Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte ermahnt daher erneut
Bundes-und Landespolitiker, die Rechtsprechung des Bundes-
verfassungsgerichts, das Grundgesetz mit seinem Staatsziel Tierschutz
sowie den breiten Buergerwillen nicht zu missachten. Gleichzeitig
appelliert der Verband an die Buerger, gegen die Vorhaben zu
protestieren und startet eine Online-Aktion.

Auf Druck der meisten CDU/CSU-regierten Bundeslaender steht voraus-
sichtlich in Kuerze die Aenderung der Hennen-Haltungsverordnung mit der
Ruecknahme des Kaefigverbots ab 2007 und der Einfuehrung so genannter
Kleinvolieren bevor. Ebenfalls droht die Verabschiedung einer
Schweine-Haltungsverordnung nach Minimalvorschriften der EU, die laengst
nicht mehr dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse
entsprechen. Damit wuerden einem Schwein mit rund 100 kg Gewicht ganze
0,75 qm Flaeche zur Verfuegung stehen, und es gaebe so gut wie keine
Verbesserungen fuer die Tiere.

"Wenn Bundesrat und Bundestag solche tierschutzwidrigen Verordnungen
verabschieden sollten, machen sie sich zu blossen Handlanger von
Lobbyisten des Bauernverbandes und zu Wegbereitern neuer Tier- fabriken.
Vor allem missachten sie wesentliche Teile des 'Legehennen'- Urteils des
Bundesverfassungsgerichts und verletzen das Staatsziel Tierschutz", so
Dr. Christiane Baumgartl-Simons, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes
Menschen fuer Tierrechte.

Der Bundesverband fordert daher die Beibehaltung der rechtsgueltigen
Verordnung zur 'Legehennen'-Haltung. Sie lasse genuegend Raum, um
artgerechte Haltungsformen parallel zur Boden- und Freilandhaltung
einzufuehren, so wie dies im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei.
Die Schweinehaltung sei so zu gestalten, dass mindestens die
allgemeingueltigen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes aus dem
'Legehennen'-Urteil (AZ: 2 BvF 3/90) gewahrt wuerden. Der Verband
erinnert zudem, dass Schweine in einigen EU-Laendern bereits deutlich
bessere Lebensbedingungen als in deutschen Staellen haben; insbeson-
dere in den Niederlanden, Daenemark und Schweden seien Vorschriften
geschaffen worden, die zugunsten der Tiere weit ueber die EU-Minimal-
vorschriften hinausgingen.

Da 85 % der Buerger die Kaefighaltung von Hennen ablehnen, ruft der
Bundesverband die Buerger auf, jetzt ihr Veto gegen die Vorhaben zur
Hennen- und Schweine-Haltung einzulegen. Der Verband hat daher wieder
eine Online-Aktion vorbereitet, ueber die jeder ein Protest-Schreiben
schicken kann an Bundeskanzlerin Merkel, Bundeslandwirtschafts- minister
Seehofer, den SPD-Parteivorsitzenden Platzeck sowie an die fuer
Tierschutz und Landwirtschaft zustaendigen Minister aller Bundeslaender.

Online Aktion